Mietwagen vergleichen & sofort sparen

Vergleiche Mietwagen-Angebote in Sekunden und sieh auf einen Blick, was du am Ende wirklich zahlst – nicht nur den Lockpreis. Filtere nach Abholung, Kilometer, Versicherung und Kaution, damit du genau den Wagen bekommst, der zu deiner Reise passt. So vermeidest du teure Zusatzkosten am Schalter und sicherst dir den besten Deal für dein Datum.

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Der größte Preisfehler: „ab“-Preis vs. echter Gesamtpreis

Beim Mietwagenvergleich gewinnt nicht der niedrigste Tagespreis, sondern der Tarif mit den geringsten Gesamtkosten. Viele Angebote sind künstlich billig, weil die entscheidenden Kosten später kommen: Versicherungsupgrade, Zusatzfahrer, Gebühren am Flughafen, Tankregelung oder eine teure Kaution über die Kreditkarte.

Mach es brutal simpel: Gesamtpreis für die gesamte Mietdauer ist deine Basis, nicht der Preis pro Tag. Wenn Angebot A 22 €/Tag kostet, aber vor Ort 180 € Extras anfallen, ist es am Ende teurer als Angebot B mit 27 €/Tag ohne Schalter-Zuschläge. Genau diese Differenz entscheidet, ob du „sparst“ oder dich nur billig fühlst.

Achte zusätzlich auf die Währung und Steuern: Manche Listenpreise wirken niedriger, weil Gebühren und Steuern nicht sauber drin sind. Der Vergleich ist nur dann ehrlich, wenn du auf „inklusive Gebühren“ und „Gesamtpreis“ schaust.

Versicherung: hier werden aus 199 € schnell 399 €

Die häufigste Mietwagen-Falle ist die Versicherung am Schalter. Du kommst an, bist müde, hast Gepäck – und plötzlich wird dir ein „Schutzpaket“ verkauft, das den Preis verdoppelt. Der Klassiker: Die Online-Buchung wirkt günstig, aber ohne sinnvolle Absicherung wird vor Ort Druck gemacht.

Für einen sauberen Vergleich brauchst du Klarheit: Vollkasko/Schaden am Fahrzeug, Diebstahl und Haftpflicht – und idealerweise ohne Selbstbeteiligung oder mit reduzierter Selbstbeteiligung. Wenn du eine Selbstbeteiligung hast, ist das kein Drama, aber du musst wissen, welche Summe im Schadenfall wirklich bei dir hängen bleibt.

Wichtig ist auch das Modell: „Erstattung nach Schaden“ ist anders als „ohne Selbstbeteiligung“. Bei Erstattung zahlst du im Schadenfall zuerst selbst und bekommst später Geld zurück – das ist okay, aber nur, wenn du diese Liquidität hast und die Bedingungen sauber sind.

Kaution & Kreditkarte: die stille Reisefalle

Viele scheitern nicht am Preis, sondern an der Kaution. Manche Anbieter blocken 800–2.500 € auf der Kreditkarte – und wenn dein Limit knapp ist, stehst du am Schalter und kannst nicht mitnehmen. Dann bleibt nur: teures Upgrade, neue Karte oder Storno – alles kostet.

Deshalb: Filtere nach Kaution und Zahlungsbedingungen, bevor du dich in Details verlierst. Wenn ein Angebot nur 15 € günstiger ist, aber 1.500 € Kaution blockt, kann das in der Praxis der schlechtere Deal sein. Vor allem, wenn du parallel Hotelkaution, Flüge, Restaurant und Tank über die gleiche Karte laufen lässt.

Achte auch auf Debitkarten-Regeln: Einige Stationen akzeptieren sie nicht oder nur unter Bedingungen. Das ist kein „kleines Detail“, das ist der Unterschied zwischen „Auto bekommen“ und „ohne Auto dastehen“.

Kilometer, Tankregelung, Abholort: die drei Kosten-Booster

Unbegrenzte Kilometer sind nicht immer nötig – aber begrenzte Kilometer sind eine Zeitbombe, wenn du spontan mehr fährst. Die Nachberechnung pro zusätzlichem Kilometer ist oft so hoch, dass der günstige Tarif im Nachhinein explodiert. Wenn du die Strecke nicht sicher kennst, wähle lieber unbegrenzt oder eine hohe Inklusivgrenze.

Bei der Tankregelung gilt: „Voll/Voll“ ist fast immer die sauberste und fairste Variante. „Voll/Leer“ oder „Prepaid“ klingt bequem, kostet aber häufig drauf, weil du den Tank zu einem teuren Fixpreis kaufst und selten exakt leer zurückkommst. Du zahlst also für Sprit, den du nicht fährst.

Und beim Abholort unterschätzen viele die Gebühren: Flughafen-Stationen sind oft teurer (Zuschläge), Stadtstationen können günstiger sein, aber mit Transfer/Taxi kostet es wieder. Rechne das ehrlich mit rein: 20 € Taxi hin und 20 € zurück sind 40 € „versteckter Mietpreis“.

Zusatzfahrer, Jungfahrer, Kindersitz: kleine Auswahl, große Rechnung

Viele klicken „später entscheiden“ – und genau dann wird es teuer. Zusatzfahrer kosten je nach Anbieter pro Tag oder pauschal, Jungfahrer-Zuschläge können richtig reinhauen, und Kindersitze sind oft absurd teuer im Verhältnis zu ihrem Wert.

Wenn du weißt, dass ihr zu zweit fahrt oder ein Sitz gebraucht wird, rechne diese Extras direkt ein. Ein Angebot, das 30 € günstiger ist, aber dann 12 €/Tag für den Zusatzfahrer nimmt, verliert bei einer Woche sofort. Das ist nicht „optional“, das ist dein realer Preis.

Pro-Tipp für harte Sparer: Wenn du Kindersitze brauchst, kann ein eigener Sitz (je nach Reiseart) günstiger sein als die teure Tagesmiete. Entscheidend ist, dass du es vorher planst – nicht am Schalter.

Storno, Umbuchung, No-Show: hier passiert der teuerste Fehler

Reisen ändern sich. Wenn dein Tarif keine faire Storno- oder Umbuchungsregel hat, kann eine kleine Planänderung den ganzen Deal ruinieren. Gerade bei frühen Flügen, Verspätungen oder geänderten Ankunftszeiten sind No-Show-Regeln brutal: Du kommst zu spät – und die Reservierung ist weg, Geld teilweise auch.

Wähle Tarife mit klaren, fairen Bedingungen: bis wann kostenlos stornierbar, wie lange wird das Auto bei Verspätung gehalten, was passiert bei Flugverspätung. Das ist nicht „nice to have“, das ist dein Risiko-Management.

Ein günstiger Tarif ohne Flexibilität ist nur dann gut, wenn du extrem sicher bist. Wenn nicht: Lieber 10–20 € mehr zahlen, als 200–400 € zu verbrennen, weil die Anreise nicht nach Plan läuft.

Abholung & Rückgabe: so vermeidest du Stress, Diskussionen und Nachbelastungen

Der letzte große Hebel ist die Übergabe. Viele bekommen später Nachbelastungen, weil Schäden diskutiert werden oder weil der Tankstand nicht exakt passt. Du musst nicht paranoid sein – aber du solltest sauber arbeiten.

Mach bei Abholung und Rückgabe ein kurzes Foto-Set: einmal rund ums Auto, Felgen, Windschutzscheibe, Tankanzeige, Kilometerstand. Das dauert 60 Sekunden und spart dir im Zweifel Stunden E-Mail-Pingpong und echte Kosten.

Und ganz wichtig: Lass dir bei Rückgabe eine Bestätigung geben, wenn möglich. Wenn du diese Basics machst, wird aus Mietwagen „entspanntes Reisen“ statt „teurer Ärger nach dem Urlaub“.

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