Wer ein C24 Girokonto eröffnen möchte, steht vor einer vergleichsweise klaren Tarifentscheidung: Das Smartkonto ist dauerhaft ohne monatliche Kontoführungsgebühr nutzbar, während Plus und Max zusätzliche Funktionen gegen einen festen monatlichen Preis freischalten. Gerade weil bereits Smart viele Leistungen enthält, die bei anderen Banken teilweise kostenpflichtig sind, sollte ein Upgrade nicht automatisch als bessere Wahl betrachtet werden.
Interessant werden Plus und Max vor allem für Nutzer, die regelmäßig mit der C24 Mastercard bezahlen, häufig Bargeld abheben, zahlreiche Unterkonten nutzen oder Wert auf zusätzliche Karten und Komfortleistungen legen. Im Folgenden zeigen wir deshalb nicht nur die Unterschiede zwischen C24 Smart, Plus und Max, sondern auch, ab welchem Nutzungsverhalten sich die kostenpflichtigen Kontomodelle rechnerisch und praktisch lohnen können.
C24 Smart, Plus und Max im Überblick
Alle drei Kontomodelle basieren auf einem vollwertigen privaten Girokonto, das im Wesentlichen über die C24 Bank App verwaltet wird. Zu den gemeinsamen Kernfunktionen gehören unter anderem Überweisungen und Echtzeitüberweisungen, eine C24 Mastercard Debit, die optional erhältliche girocard, mobiles Bezahlen, Multibanking, Ausgabenanalyse, Vertragserkennung sowie verschiedene Funktionen zur Organisation der eigenen Finanzen.
Die wesentlichen Unterschiede liegen deshalb nicht bei den alltäglichen Grundfunktionen des Girokontos, sondern bei der Anzahl kostenloser Zusatzleistungen. Insbesondere Cashback, Pockets, virtuelle Karten, Bargeldabhebungen, Bargeldeinzahlungen und einzelne Premiumleistungen entscheiden darüber, ob Smart genügt oder Plus beziehungsweise Max den Aufpreis rechtfertigen.
| Leistung | C24 Smart | C24 Plus | C24 Max |
|---|---|---|---|
| Kontoführung | 0 € monatlich | 5,90 € monatlich | 9,90 € monatlich |
| Kosten pro Jahr | 0 € | 70,80 € | 118,80 € |
| C24 Mastercard | Standardkarte | Wunschfarbe | Metall-Mastercard |
| girocard | kostenlos | kostenlos | kostenlos |
| Pockets | 4 | 20 | 20 |
| Kostenlose virtuelle Karten | 1 | 20 | 20 |
| Kostenlose Abhebungen pro Monat | 4 | 20 | 20 |
| Reguläres Cashback | 0,05 % | 0,5 % bis 12 € Cashback monatlich | 1 % bis 24 € Cashback monatlich |
| Basis-Cashback danach | 0,05 % | 0,1 % | 0,2 % |
| Aktions-Cashback | bis 2,5 % | bis 5 % | bis 10 % |
| Priorisierter Kundenservice | nein | nein | ja |
Die Tabelle macht bereits einen wichtigen Punkt deutlich: Der größte Leistungssprung erfolgt vom Smartkonto zum Pluskonto. Zwischen Plus und Max bleiben viele praktische Banking-Funktionen identisch, während Max vor allem durch höheres Cashback, die Metallkarte und zusätzliche Premiumvorteile auffällt.
Welches C24 Konto bietet was?
Die Entscheidung zwischen den Kontomodellen sollte sich am tatsächlichen Nutzungsverhalten orientieren. Wer nur ein modernes Hauptkonto mit Karte, Pockets und einigen kostenlosen Bargeldabhebungen benötigt, hat andere Anforderungen als jemand, der fast alle Einkäufe mit der Mastercard bezahlt oder seine Finanzen über zahlreiche Unterkonten organisiert.
C24 Smartkonto
Das C24 Smartkonto ist das kostenlose Einstiegsmodell und dürfte für viele Nutzer bereits vollkommen ausreichen. Es kostet dauerhaft 0 Euro im Monat und setzt für die kostenlose Kontoführung weder einen bestimmten Geldeingang noch eine regelmäßige Nutzung des Kontos voraus.
Enthalten sind eine physische C24 Mastercard Debit im Standarddesign, eine kostenlose girocard, vier Pockets und eine kostenlose virtuelle Mastercard. Zusätzlich stehen vier kostenlose Bargeldabhebungen pro Kalendermonat mit der C24 Mastercard zur Verfügung.
Das Cashback fällt mit 0,05 Prozent vergleichsweise niedrig aus. Für jemanden, der das Konto hauptsächlich wegen der Banking-Funktionen und nicht wegen des Cashback-Programms nutzt, ist das jedoch kaum ein Nachteil, denn dafür entstehen überhaupt keine laufenden Kontoführungsgebühren.
C24 Pluskonto
C24 Plus kostet 5,90 Euro monatlich beziehungsweise 70,80 Euro pro Jahr und erweitert insbesondere die Anzahl der nutzbaren Pockets, virtuellen Karten und kostenlosen Bargeldabhebungen. Statt vier Pockets stehen bis zu 20 Unterkonten zur Verfügung, zusätzlich können bis zu 20 virtuelle C24 Mastercards kostenlos genutzt werden.
Auch beim Cashback macht Plus einen deutlichen Sprung. Auf geeignete Kartenzahlungen werden zunächst 0,5 Prozent Cashback gutgeschrieben, bis innerhalb eines Monats 12 Euro erreicht sind. Anschließend gilt für weitere berechtigte Umsätze das niedrigere Basis-Cashback von 0,1 Prozent.
Hinzu kommen bis zu 20 kostenlose Bargeldabhebungen pro Monat sowie eine Mastercard mit wählbarer Kartenfarbe. Für Nutzer, die C24 intensiv als Hauptkonto einsetzen, kann Plus deshalb der ausgewogenste Kompromiss zwischen monatlichen Kosten und zusätzlichen Leistungen sein.
C24 Maxkonto
Das Maxkonto kostet 9,90 Euro monatlich beziehungsweise 118,80 Euro im Jahr. Bei Pockets, virtuellen Karten und der Anzahl kostenloser Bargeldabhebungen entspricht es weitgehend dem Pluskonto: Jeweils bis zu 20 Pockets, 20 kostenlose virtuelle Karten und 20 kostenlose Abhebungen pro Monat sind enthalten.
Der auffälligste Unterschied ist die physische Mastercard aus Metall. Dazu kommen 1 Prozent Cashback auf berechtigte Kartenumsätze, bis monatlich 24 Euro Cashback erreicht sind; anschließend gilt ein Basis-Cashback von 0,2 Prozent.
Max bietet darüber hinaus zusätzliche Vorteile innerhalb des CHECK24-Smily-Programms und einen priorisierten Kundenservice. Das Konto richtet sich damit weniger an Nutzer, die lediglich möglichst viele Banking-Funktionen benötigen, sondern eher an Kunden, die das C24-Angebot intensiv nutzen und auch aus Cashback sowie Premiumleistungen einen tatsächlichen Mehrwert ziehen.
Mastercard, girocard und virtuelle Karten
Bei allen drei Modellen gehört eine C24 Mastercard zum Konto, wobei es sich um eine Debitkarte und nicht um eine klassische Kreditkarte mit eigenständigem Kreditrahmen und monatlicher Abrechnung handelt. Kartenzahlungen werden deshalb grundsätzlich unmittelbar beziehungsweise zeitnah dem Girokonto belastet.
Zusätzlich kann bei Smart, Plus und Max eine girocard kostenlos bestellt werden. Das kann gerade in Deutschland praktisch sein, da es weiterhin Geschäfte und Dienstleister gibt, die girocard bevorzugen oder internationale Debitkarten nicht akzeptieren.
Bei virtuellen Karten unterscheiden sich die Modelle deutlicher. Smart enthält eine kostenlose virtuelle Mastercard; weitere virtuelle Karten können gegen ein einmaliges Entgelt erstellt werden. Plus und Max bieten dagegen bis zu 20 virtuelle C24 Mastercards ohne zusätzliche Gebühr, was beispielsweise für getrennte Onlinekäufe, Abonnements oder unterschiedliche Pockets interessant sein kann.
Bargeld abheben: Hier unterscheiden sich Smart und Premium deutlich
Wer nur gelegentlich Bargeld benötigt, dürfte mit vier kostenlosen Abhebungen pro Monat beim Smartkonto gut zurechtkommen. Für Nutzer, die häufiger Geldautomaten verwenden, können die 20 enthaltenen Abhebungen bei Plus und Max dagegen einen spürbaren Vorteil darstellen.
Nach Verbrauch des jeweiligen kostenlosen Kontingents werden für weitere Abhebungen mit der C24 Mastercard derzeit 2 Euro berechnet. Unabhängig davon können einzelne Geldautomatenbetreiber eigene Entgelte verlangen, auf die die kontoführende Bank keinen Einfluss hat.
Auch im Ausland beziehungsweise bei Abhebungen in Fremdwährung gelten die modellabhängigen Freikontingente. Bei Kartenzahlungen in einer anderen Währung erhebt C24 grundsätzlich kein zusätzliches Fremdwährungsentgelt; für die Umrechnung ist jedoch in der Regel der jeweilige Mastercard-Wechselkurs maßgeblich.
Bargeld einzahlen: Plus und Max haben einen Vorteil
Bargeldeinzahlungen spielen bei Direktbanken häufig eine geringere Rolle als bei Filialbanken und sollten deshalb vor der Kontoeröffnung berücksichtigt werden. C24 ermöglicht Einzahlungen unter anderem über teilnehmende Partnergeschäfte sowie über die ReiseBank.
Bei Plus und Max ist derzeit jeweils eine Bargeldeinzahlung pro Kalendermonat bis zu den vorgesehenen Grenzen kostenlos enthalten. Beim Smartkonto ist im aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis dagegen keine kostenlose Einzahlung vorgesehen.
Weitere Einzahlungen im Partnergeschäft kosten derzeit 1,75 Prozent des Einzahlungsbetrags. Bei der ReiseBank werden für Einzahlungen bis einschließlich 5.000 Euro 7,50 Euro und bei darüberliegenden Einzahlungen 15 Euro berechnet. Wer regelmäßig Bargeld einzahlt, sollte diese Kosten daher stärker gewichten als Nutzer, deren Einnahmen nahezu ausschließlich per Überweisung auf dem Konto eingehen.
Pockets: Einer der stärksten Unterschiede zwischen Smart und Plus
Pockets sind Unterkonten mit eigener IBAN und gehören zu den interessantesten Funktionen des C24 Girokontos. Sie können beispielsweise für Miete, Urlaub, Rücklagen, Auto, Versicherungen oder andere feste Ausgabenkategorien genutzt werden und erlauben eine deutlich strukturiertere Trennung des verfügbaren Geldes.
Smart umfasst vier Pockets einschließlich des Tagesgeldpockets. Für eine einfache Aufteilung des Haushaltsbudgets kann das bereits vollkommen ausreichen, insbesondere wenn lediglich Rücklagen, Fixkosten und ein oder zwei Sparziele getrennt verwaltet werden sollen.
Plus und Max erhöhen die mögliche Zahl auf 20 Pockets. Wer sein gesamtes Budget nach dem Prinzip verschiedener Unterkonten organisiert oder separate IBANs für zahlreiche Sparziele und Ausgabenkategorien benötigt, erhält mit den Premiumkonten dadurch einen erheblich größeren Spielraum.
Cashback bei C24: Wann lohnt sich Plus oder Max rechnerisch?
Das Cashback ist einer der wichtigsten Unterschiede zwischen den drei Modellen und zugleich der Bereich, in dem sich die Kontoführungsgebühr teilweise oder vollständig kompensieren lässt. Voraussetzung ist allerdings, dass genügend berechtigte Umsätze tatsächlich mit der C24 Mastercard bezahlt werden.
Smart bietet 0,05 Prozent Basis-Cashback. Plus zahlt zunächst 0,5 Prozent, bis 12 Euro Cashback im Monat erreicht wurden, und anschließend 0,1 Prozent. Max bietet zunächst 1 Prozent bis zu 24 Euro im Monat und anschließend 0,2 Prozent.
Gegenüber Smart liefert Plus während der ersten Stufe damit einen zusätzlichen Cashback-Vorteil von rund 0,45 Prozentpunkten. Rein rechnerisch wäre die monatliche Gebühr von 5,90 Euro bei etwa 1.311 Euro an entsprechend cashbackfähigen Kartenumsätzen ausgeglichen. Zusatzleistungen wie mehr Pockets, virtuelle Karten und Abhebungen sind in dieser Rechnung noch gar nicht berücksichtigt.
Beim Vergleich Max gegen Plus beträgt der monatliche Preisunterschied 4 Euro. Solange die jeweiligen Premium-Cashback-Grenzen noch nicht erreicht sind, beträgt der Cashback-Vorsprung von Max 0,5 Prozentpunkte. Damit könnte sich allein der zusätzliche Cashback bereits ab ungefähr 800 Euro geeigneten Kartenumsätzen pro Monat gegenüber Plus rechnen.
Diese Berechnungen sind jedoch keine pauschale Empfehlung. Bestimmte Transaktionen sind vom Cashback ausgeschlossen, und Aktions-Cashbacks unterliegen zusätzlichen Bedingungen. Wer hauptsächlich per Lastschrift, Überweisung, PayPal oder mit anderen Karten bezahlt, sollte die höheren Cashback-Prozentsätze deshalb nicht überbewerten.
Aktions-Cashback kann den Unterschied vergrößern
Zusätzlich zum regulären Cashback gibt es zeitweise erhöhte Cashback-Sätze bei ausgewählten Aktionspartnern. Dabei reicht der mögliche Aktions-Cashback derzeit modellabhängig bis zu 2,5 Prozent bei Smart, 5 Prozent bei Plus und 10 Prozent bei Max.
Welche Händler teilnehmen und unter welchen Voraussetzungen Cashback gewährt wird, kann sich verändern. Gerade bei Aktionsangeboten sollte deshalb nicht mit dauerhaft festen Erträgen gerechnet werden.
Für die Kontowahl sollte das reguläre Cashback deshalb stärker gewichtet werden als einzelne zeitlich oder partnerabhängig begrenzte Aktionen. Wer ohnehin häufig bei teilnehmenden Partnern einkauft, kann durch Plus oder Max zusätzlich profitieren, sollte diesen Vorteil aber nicht als garantierten Bestandteil seiner monatlichen Kalkulation betrachten.
Guthabenzinsen auf Girokonto und Pockets
Ein ungewöhnliches Merkmal des C24 Girokontos ist die Verzinsung von Guthaben auf dem Girokonto und auf Pockets. Der aktuell ausgewiesene Zinssatz beträgt 0,75 Prozent pro Jahr und gilt bei Smart, Plus und Max, sodass für diesen Vorteil kein kostenpflichtiges Kontomodell erforderlich ist.
Der Zinssatz ist variabel und kann sich verändern. Seine Entwicklung ist an einen Referenzzinssatz gekoppelt, weshalb die aktuell angezeigte Verzinsung nicht dauerhaft garantiert ist.
Für die Entscheidung zwischen Smart, Plus und Max sind die Guthabenzinsen deshalb kaum relevant, weil alle drei Modelle grundsätzlich dieselbe Verzinsungslogik nutzen. Wer allein wegen der Guthabenzinsen zu C24 wechseln möchte, benötigt folglich nicht automatisch Plus oder Max.
Was kosten C24 Smart, Plus und Max wirklich?
Beim Smartkonto ist die Rechnung besonders einfach: Für die Kontoführung fallen monatlich 0 Euro an. Auch Mastercard und girocard sind ohne monatliche Kartenentgelte erhältlich, sodass sich das Konto bei normaler Nutzung tatsächlich ohne feste monatliche Grundgebühr führen lässt.
Plus kostet 5,90 Euro pro Monat und damit 70,80 Euro im Jahr. Max kostet monatlich 9,90 Euro beziehungsweise 118,80 Euro jährlich. Die entscheidende Frage ist daher, ob Cashback und Zusatzfunktionen diesen festen Preis für den jeweiligen Nutzer aufwiegen.
Zusatzkosten können unabhängig vom Kontomodell entstehen, beispielsweise bei mehr Bargeldabhebungen als im jeweiligen Kontingent vorgesehen, bei kostenpflichtigen Bargeldeinzahlungen, bestimmten Sonderleistungen oder einer geduldeten beziehungsweise eingeräumten Kontoüberziehung. Ein kostenloses oder pauschal bepreistes Kontomodell bedeutet deshalb nicht automatisch, dass jede denkbare Bankleistung kostenlos ist.
Dispokredit und Überziehung
Bei Smart, Plus und Max kann nach entsprechender Prüfung ein Dispokredit eingerichtet werden. Der mögliche Kreditrahmen ist bonitätsabhängig und kann derzeit bis zu 10.000 Euro betragen.
Der Zinssatz für einen eingeräumten Dispokredit liegt aktuell innerhalb einer bonitätsabhängigen Spanne. Geduldete Überziehungen können teurer sein, weshalb der Dispo grundsätzlich eher als kurzfristige Liquiditätsreserve und nicht als dauerhafte Finanzierung eingesetzt werden sollte.
Für die Entscheidung zwischen den drei Kontomodellen spielt der Dispokredit nur eine untergeordnete Rolle, da die grundsätzliche Verfügbarkeit nicht an Plus oder Max gekoppelt ist. Wer regelmäßig im Minus ist, sollte deshalb stärker auf den individuellen Dispozins achten als auf Cashback oder Kartendesign.
Für wen lohnt sich das C24 Smartkonto?
Smart ist besonders interessant für Nutzer, die ein dauerhaft kostenloses Girokonto suchen und mit vier Bargeldabhebungen sowie vier Pockets auskommen. Auch als Hauptkonto bietet die kostenlose Variante bereits einen ungewöhnlich umfangreichen Funktionsumfang.
Gerade wer selten Bargeld benötigt und keine große Anzahl virtueller Karten oder Unterkonten verwendet, gewinnt durch Plus möglicherweise weniger, als die monatliche Gebühr vermuten lässt. Das geringe Cashback von Smart ist dann nebensächlich, weil der größte wirtschaftliche Vorteil bereits darin liegt, überhaupt keine feste Kontoführungsgebühr zu zahlen.
Smart kann deshalb auch für Nutzer sinnvoll sein, die C24 zunächst ausprobieren möchten. Da das Kontomodell später geändert werden kann, muss nicht bereits bei der Kontoeröffnung entschieden werden, ob langfristig ein Premiumkonto erforderlich ist.
Für wen lohnt sich C24 Plus?
Plus eignet sich vor allem für intensive C24-Nutzer, die deutlich mehr als vier Pockets oder vier monatliche Bargeldabhebungen benötigen. Auch die 20 kostenlosen virtuellen Karten können für Verbraucher interessant sein, die viele Onlinekäufe, Abonnements oder getrennte Zahlungsbereiche verwalten.
Besonders relevant wird Plus bei regelmäßig hohen Mastercard-Umsätzen. Wer jeden Monat einen vierstelligen Betrag über die C24 Mastercard bezahlt, kann über das höhere Cashback bereits einen erheblichen Teil der monatlichen Kontoführungsgebühr ausgleichen.
Für viele Nutzer dürfte Plus deshalb der interessanteste Premiumtarif sein. Die wesentlichen funktionalen Erweiterungen gegenüber Smart sind bereits enthalten, während die monatliche Gebühr deutlich unterhalb des Maxkontos bleibt.
Für wen lohnt sich C24 Max?
Max richtet sich an Nutzer, die nicht nur die zusätzlichen Banking-Funktionen von Plus möchten, sondern insbesondere vom höheren Cashback und den Premiumleistungen profitieren können. Dazu kommt die Metall-Mastercard, die zwar keinen grundlegenden Bankvorteil schafft, aber für einige Nutzer durchaus Teil der Produktentscheidung sein kann.
Rechnerisch kann Max gegenüber Plus bereits bei ungefähr 800 Euro geeigneten monatlichen Kartenumsätzen über den zusätzlichen Cashback-Vorteil interessant werden. Entscheidend bleibt jedoch, dass diese Umsätze tatsächlich cashbackfähig sind und die C24 Mastercard auch konsequent genutzt wird.
Wer wenig mit Karte bezahlt, keinen Wert auf die Metallkarte legt und Premiumvorteile des CHECK24-Smily-Programms kaum nutzt, erhält bei Plus praktisch viele der gleichen Banking-Funktionen für vier Euro weniger im Monat. In diesem Fall wäre Max eher ein Komfort- als ein notwendiges Funktionsupgrade.
Für wen könnte ein anderes Girokonto besser passen?
C24 ist stark auf digitales Banking ausgerichtet. Verbraucher, die regelmäßig persönliche Beratung in einer Filiale benötigen oder häufig größere Bargeldbeträge einzahlen, sollten deshalb auch klassische Filialbanken und andere Kontomodelle vergleichen.
Auch wer eine echte Kreditkarte mit separatem Kreditrahmen benötigt, sollte beachten, dass die C24 Mastercard eine Debitkarte ist. Für Mietwagen, Hotelkautionen oder bestimmte Auslandsreisen kann zusätzlich eine separate Kreditkarte sinnvoll sein, wenn ein Anbieter ausdrücklich eine klassische Kreditkarte verlangt.
Ein Vergleich lohnt sich außerdem für Verbraucher, deren wichtigste Priorität besonders hohe Guthabenzinsen, spezielle Kreditkartenleistungen, ein dichtes eigenes Geldautomatennetz oder bestimmte Reiseversicherungen sind. Kein Girokonto ist in jeder Nutzungssituation automatisch die beste Wahl.
C24 Smart, Plus oder Max im Vergleich: Welches Modell ist am stärksten?
C24 Smart besitzt vor allem wegen der Kombination aus kostenloser Kontoführung und umfangreichen Grundfunktionen ein sehr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. Vier Pockets, vier kostenlose Bargeldabhebungen, Mastercard, girocard, Multibanking und verschiedene Analysefunktionen dürften vielen Kunden bereits genügen.
Plus liefert den größten funktionalen Sprung. Die Erweiterung auf 20 Pockets, 20 virtuelle Karten und 20 kostenlose Bargeldabhebungen verändert die praktische Nutzung wesentlich stärker als der Wechsel von Plus zu Max.
Max setzt dagegen hauptsächlich beim Komfort und bei den monetären Zusatzvorteilen an. Höheres Cashback, Metallkarte und Premiumleistungen können interessant sein, machen das Konto aber vor allem für Nutzer attraktiv, die diese Vorteile tatsächlich regelmäßig einsetzen.
Worauf sollte man vor der Kontoeröffnung achten?
Der häufigste Fehler besteht darin, ausschließlich auf den höchsten Cashback-Prozentsatz zu schauen. Ein höherer Prozentsatz bringt wenig, wenn die Mastercard nur selten genutzt wird oder ein großer Teil der eigenen Zahlungen gar nicht cashbackfähig ist.
Ebenso sollte die Anzahl der Pockets realistisch eingeschätzt werden. Vier Unterkonten klingen zunächst wenig, reichen für viele Haushalte aber durchaus aus. Wer erst nach der Kontoeröffnung feststellt, dass vier Pockets genügen, bezahlt bei Plus möglicherweise dauerhaft für Kapazitäten, die überhaupt nicht genutzt werden.
Auch die Bargeldnutzung ist wichtig. Vier kostenlose monatliche Abhebungen entsprechen im Durchschnitt ungefähr einer Abhebung pro Woche und können bei etwas Planung problemlos reichen. Wer dagegen häufig kleinere Beträge abhebt oder regelmäßig Bargeld einzahlt, sollte die Premiumkonten und ihre Bargeldkonditionen genauer vergleichen.
C24 Kontomodell wechseln oder Konto kündigen
Ein wesentlicher Vorteil der Tarifstruktur ist, dass die Entscheidung nicht dauerhaft festgeschrieben ist. Das Kontomodell kann direkt über die C24 Bank App geändert werden, sodass beispielsweise zunächst Smart genutzt und später auf Plus oder Max gewechselt werden kann.
Auch ein Downgrade ist möglich. Wer allerdings kurz nach der Kontoeröffnung von einem Premiummodell in einen günstigeren Tarif wechselt, sollte mögliche Kartenkosten beachten: Beim Wechsel von Max zu Plus oder Smart können innerhalb der ersten sechs Monate Kosten für die Metallkarte anfallen. Beim Wechsel von Plus zu Smart kann innerhalb der ersten drei Monate ebenfalls eine Gebühr für die bereitgestellte Mastercard entstehen.
Für den eigentlichen Girovertrag besteht grundsätzlich keine Mindestvertragslaufzeit; das Konto wird unbefristet geführt. Wer zu einer anderen Bank wechseln möchte, sollte Daueraufträge, Lastschriften, Gehaltseingänge und bestehende Kartenverknüpfungen zunächst vollständig auf das neue Konto umstellen, bevor das bisherige Girokonto endgültig geschlossen wird.
Stärken und mögliche Nachteile von C24 Smart, Plus und Max
Die drei Kontomodelle verfolgen eine nachvollziehbare Abstufung: Smart bietet bereits die wesentlichen Banking-Funktionen ohne monatliche Grundgebühr, Plus erweitert vor allem die Nutzungsmöglichkeiten und Max ergänzt Premiumvorteile. Dadurch lässt sich relativ klar bestimmen, für welche Art von Nutzer welches Modell interessant sein kann.
Stärken
- Smart ist ohne monatliche Kontoführungsgebühr nutzbar.
- Mastercard und girocard sind in allen drei Modellen erhältlich.
- Kostenlose Echtzeitüberweisungen gehören zu den Grundfunktionen.
- Pockets verfügen über eigene IBANs und ermöglichen eine flexible Finanzorganisation.
- Guthaben auf Girokonto und Pockets kann verzinst werden.
- Plus und Max bieten jeweils bis zu 20 Pockets und 20 kostenlose virtuelle Karten.
- Plus und Max verfügen über ein deutlich größeres kostenloses Bargeldkontingent.
- Max kann durch 1 Prozent Premium-Cashback bei hohen Kartenumsätzen wirtschaftlich interessant werden.
Mögliche Nachteile
- Plus und Max verursachen feste jährliche Kosten von 70,80 beziehungsweise 118,80 Euro.
- Das zusätzliche Cashback gleicht diese Kosten nur bei ausreichenden cashbackfähigen Kartenumsätzen aus.
- Die C24 Mastercard ist eine Debitkarte und ersetzt nicht in jeder Situation eine klassische Kreditkarte.
- Smart bietet nur vier kostenlose Bargeldabhebungen pro Monat.
- Bargeldeinzahlungen können je nach Kontomodell und Nutzung zusätzliche Kosten verursachen.
- Das Konto ist stark auf App-Banking ausgerichtet und bietet kein klassisches Filialbankmodell.
- Bei einem frühen Downgrade aus einem Premiumkonto können Kosten für die bereitgestellte Karte entstehen.
Wie sind C24 Smart, Plus und Max insgesamt einzuordnen?
Die Tarifstruktur ist vergleichsweise sinnvoll aufgebaut, weil bereits das kostenlose Smartkonto viele Funktionen enthält, die für ein vollwertiges Hauptkonto erforderlich sind. Der kostenlose Tarif wirkt deshalb nicht wie eine stark eingeschränkte Basisversion, bei der wesentliche Leistungen erst gegen Aufpreis verfügbar werden.
Plus bietet vor allem denjenigen einen echten Mehrwert, die Pockets, virtuelle Karten und Bargeldabhebungen intensiv nutzen. Gerade diese Kombination macht den Tarif interessanter als ein Upgrade, das ausschließlich durch optische Kartenmerkmale oder kleinere Zusatzleistungen gerechtfertigt wird.
Max ist selektiver. Das Konto kann sich für hohe Kartenumsätze und Nutzer der zusätzlichen Premiumleistungen rechnen, ist aber nicht automatisch die sinnvollste Wahl, nur weil es die höchste Tarifstufe ist. Wer seine Anforderungen nüchtern betrachtet, wird je nach Nutzungsprofil sowohl bei Smart als auch bei Plus oder Max gute Argumente finden.
Fazit: C24 Smart, Plus oder Max – welches Konto lohnt sich?
Für die meisten preisbewussten Nutzer dürfte zunächst das C24 Smartkonto die naheliegendste Wahl sein. Ohne monatliche Kontoführungsgebühr bietet es bereits Mastercard, girocard, vier Pockets, eine virtuelle Karte, vier kostenlose Bargeldabhebungen und zahlreiche digitale Banking-Funktionen.
C24 Plus wird interessant, sobald das Konto intensiver genutzt wird. 20 Pockets, 20 virtuelle Karten, 20 kostenlose Abhebungen und höheres Cashback schaffen einen klaren Mehrwert gegenüber Smart. Wer monatlich hohe Mastercard-Umsätze erzielt, kann zudem einen erheblichen Teil der 5,90 Euro Kontoführungsgebühr über Cashback kompensieren.
C24 Max lohnt sich vor allem für Nutzer mit entsprechend hohen Kartenzahlungen sowie für Verbraucher, die Metallkarte und Premiumvorteile tatsächlich möchten. Der zusätzliche monatliche Preis gegenüber Plus beträgt nur vier Euro, kann aber trotzdem unnötig sein, wenn das höhere Cashback und die zusätzlichen Vorteile kaum genutzt werden.
Die wichtigste Erkenntnis ist deshalb: Das teuerste C24 Konto ist nicht automatisch das sinnvollste. Smart bietet bereits sehr viel, Plus ist für intensive Nutzer besonders ausgewogen und Max kann sich bei hohem Kartenumsatz und echtem Interesse an den Premiumleistungen rechnen. Vor der Eröffnung lohnt es sich, die eigenen Kartenumsätze, Bargeldgewohnheiten und benötigten Pockets einmal konkret durchzurechnen.
Häufige Fragen zu C24 Smart, Plus und Max
Bei der Wahl zwischen den drei C24 Kontomodellen entstehen vor allem Fragen zu Kontoführungsgebühren, Cashback, Karten, Pockets und Bargeld. Entscheidend ist dabei nicht nur, welche Leistungen ein Tarif maximal bietet, sondern wie viel davon im persönlichen Alltag tatsächlich benötigt wird.
Ist das C24 Smartkonto wirklich kostenlos?
Für das Smartkonto fällt derzeit keine monatliche Kontoführungsgebühr an, und die kostenlose Kontoführung ist nicht an einen bestimmten monatlichen Geldeingang gekoppelt. Kosten können allerdings bei einzelnen Zusatzleistungen entstehen, beispielsweise nach Verbrauch kostenloser Bargeldabhebungen oder bei bestimmten Bargeldeinzahlungen.
Was kostet C24 Plus?
C24 Plus kostet 5,90 Euro pro Monat und damit 70,80 Euro pro Jahr. Dafür stehen unter anderem bis zu 20 Pockets, 20 kostenlose virtuelle Karten, 20 kostenlose Bargeldabhebungen pro Monat und ein höheres Cashback zur Verfügung.
Was kostet C24 Max?
Das Maxkonto kostet monatlich 9,90 Euro beziehungsweise 118,80 Euro im Jahr. Gegenüber Plus bietet es insbesondere höheres Cashback, eine Metall-Mastercard sowie zusätzliche Premiumvorteile und einen priorisierten Kundenservice.
Wann lohnt sich C24 Plus gegenüber Smart?
Rein über den Cashback-Unterschied kann Plus bei ungefähr 1.311 Euro geeigneten monatlichen Mastercard-Umsätzen die monatliche Gebühr gegenüber Smart kompensieren. Wer zusätzlich mehr als vier Pockets, häufige Bargeldabhebungen oder viele virtuelle Karten benötigt, kann bereits bei deutlich geringeren Kartenumsätzen einen praktischen Mehrwert erhalten.
Wann lohnt sich C24 Max gegenüber Plus?
Max kostet vier Euro mehr pro Monat als Plus und bietet in der ersten Cashback-Stufe einen um 0,5 Prozentpunkte höheren Cashback-Satz. Unter vereinfachten Bedingungen kann dieser Preisunterschied bereits bei rund 800 Euro geeigneten monatlichen Kartenumsätzen ausgeglichen werden.
Wie viele Pockets gibt es bei C24 Smart, Plus und Max?
Beim Smartkonto können bis zu vier Pockets einschließlich Tagesgeldpocket genutzt werden. Plus und Max erlauben jeweils bis zu 20 Pockets und eignen sich deshalb besonders für Nutzer, die ihre Finanzen über viele getrennte Unterkonten organisieren möchten.
Ist die C24 Mastercard eine Kreditkarte?
Nein, die C24 Mastercard ist eine Debitkarte. Kartenzahlungen werden grundsätzlich direkt beziehungsweise zeitnah über das Girokonto abgerechnet und es gibt keinen eigenständigen Kreditkartenrahmen wie bei einer klassischen Charge- oder Revolving-Kreditkarte.
Wie oft kann ich bei C24 kostenlos Bargeld abheben?
Beim Smartkonto sind derzeit vier kostenlose Abhebungen pro Monat mit der C24 Mastercard vorgesehen. Plus und Max enthalten jeweils bis zu 20 kostenlose Bargeldabhebungen pro Monat; zusätzliche Abhebungen können Gebühren verursachen.
Kann ich später von Smart zu Plus oder Max wechseln?
Das Kontomodell kann nachträglich über die C24 Bank App geändert werden. Dadurch kann beispielsweise zunächst das kostenlose Smartkonto genutzt und erst später auf Plus oder Max gewechselt werden, wenn sich herausstellt, dass die zusätzlichen Leistungen tatsächlich benötigt werden.
Kann ich von Max oder Plus wieder auf Smart wechseln?
Auch ein Downgrade ist möglich. Bei einem sehr frühen Wechsel können jedoch Kosten für die bereits bereitgestellte Premiumkarte entstehen, weshalb insbesondere innerhalb der ersten Monate nach Eröffnung die jeweiligen Bedingungen geprüft werden sollten.